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Im August 2017 veröffentlichte Entscheidungen des Niedersächsischen Finanzgerichts

Niedersächsisches Finanzgericht, Presseinformation vom 16. August 2017 (veröffentlicht am 17.8.2017)

Die Volltexte der nachfolgend genannten Entscheidungen erhalten Sie auf der Seite der Rechtsprechung der Niedersächsischen Justiz.


Az. 2 K 87/16 - Urteil vom 19.05.2017
gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen 2008

Beim Ausscheiden eines Gesellschafters aus einer zweigliedrigen vermögensverwaltenden Gesellschaft entstehen beim verbleibenden Gesellschafter keine Anschaffungskosten durch die Anwachsung der Gesellschaftsverbindlichkeiten bei ihm

Nichtzulassungsbeschwerde - BFH-Az.: IX B 81/17


Az. 6 K 150/16 - Urteil vom 06.07.2017
Körperschaftsteuer 2008

Bei der Veräußerung von Fonds-Anteilen ist die Höhe des steuerfreien Veräußerungsgewinns i.S.d. § 8b Abs. 2 Satz 2 KStG i.V.m. § 8 Abs. 1 S. 1 InvStG unter Berücksichtigung des sog. Transparenzprinzips zu ermitteln.

Bei der Ermittlung des positiven Aktiengewinns i.S.d. § 8 Abs. 1 S. 1 InvStG sind Verluste und Gewinne des Fonds aus Options- und Termingeschäften, die der Fonds im Zusammenhang mit den jeweiligen Aktiengeschäften abgeschlossen hat, mit einzubeziehen, wenn die Options- und Termingeschäfte nach der Anlageplanung und nach der tatsächlichen Abwicklung der jeweiligen Geschäfte nur der Gegenfinanzierung der Veräußerungsgewinne aus den Aktiengeschäften gedient haben.


Az. 10 K 139/16 - Urteil vom 15.06.2017
Typischerweise arbeitstägliches Aufsuchen eines Ortes zur Aufnahme der beruflichen Tätigkeit (§ 9 Abs. 1 S. 3 Nr. 4a S. 3 EStG 2014)

Typischerweise arbeitstägliches Aufsuchen eines Ortes zur Aufnahme der beruflichen Tätigkeit ist nicht gleichzusetzen mit „regelmäßig oder üblicherweise". Der Fernfahrer, der lediglich 2 - 3 Tage/Woche seine Fahrtätigkeit am Firmensitz seines Arbeitgebers beginnt und die übrige Zeit mehrtägige Fahrten unternimmt, sucht nicht typischerweise arbeitstäglich den Firmensitz seines Arbeitgebers zur Aufnahme seiner beruflichen Tätigkeit auf.


Az. 11 K 80/16 - Urteil vom 25.01.2017
Notwendiger Zusammenhang zwischen angepachtetem Jagdausübungsrecht auf nur teilweise zu eigenen Zwecken land- und forstwirtschaftlich genutzten Flächen nach § 13 Abs. 1 Nr. 3 EStG

Der nach § 13 Abs. 1 Nr. 3 EStG erforderliche Zusammenhang ist bei einem angepachteten Jagdausübungsrecht und nur teilweise zu eigenen land- und forstwirtschaftlichen zwecken angepachtenten Flächen dann gewahrt, wenn das Jagdausübungsrecht auf den nicht selbst genutzten Flächen der Abrundung des Jagdausübungsrechts auf den selbst genutzten Flächen dient.

Revision eingelegt - BFH-Az.: VI R 11/17


Zuletzt aktualisiert am Freitag, 18. August 2017 09:45
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