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Am 21.2.2018 veröffentlichte Entscheidungen des Niedersächsischen Finanzgerichts

Niedersächsisches Finanzgericht, Presseinformation vom 21. Februar 2018

Die Volltexte der nachfolgend genannten Entscheidungen erhalten Sie auf der Seite der Rechtsprechung der Niedersächsischen Justiz.


Az. 1 K 219/15 - Urteil vom 07.12.2017
ges. Feststellung des Grundstückswerts zum 26.02.2009 für das Wohnungseigentum Aufteilungsplan Nr. 2 Immengarten 6 in Braunschweig

Das Finanzamt ist nicht befugt, die ihm vom Gutachterausschuss für Grundstückswerte gemäß § 183 Abs. 1 Bewertungsgesetz (BewG) für einen Stichtag mitgeteilten Vergleichspreise für einen anderen Stichtag zu verwerten. Dies gilt auch, wenn die Abweichung nur einen Tag beträgt.

Revision zugelassen


Az. 5 K 303/14 - Urteil vom 19.01.2017
Umsatzsteuer 1997 - 1999

Zur Anwendung des ermäßigten Steuersatzes auf Nahrungsergänzungsmittel und zur Besteuerung von Reiseleistungen

Revision eingelegt - BFH-Az.: V R 52/17


Az. 8 K 167/16 - Urteil vom 13.06.2017
Erlass von Einkommensteuer 2012

Es kann geboten sein, einen Steuerpflichtigen die Kapitalertragsteuer auf Kapitalerträge aus einer Kapitallebensversicherung nach § 227 AO zu erlassen, wenn dies zur Sicherung der Existenzgrundlage des Steuerpflichtigen im Alter erforderlich ist.

rechtskräftig


Az. 11 K 10219/15 - Urteil vom 04.05.2017
Umsatzsteuer 2009 - 2012; Erbringung einer sonstigen Leistung im Inland nach § 3a UStG

Besteht an der Anwendbarkeit der Sonderregelungen für den Leistungsort Unsicherheit, bestimmt sich dieser nach § 3a Abs. 1 UStG.

rechtskräftig


Az. 11 K 10306/15 - Urteil vom 07.09.2017
Umsatzsteuer-Vorauszahlung II - III/2014; während vorläufiger Insolvenzverwaltung begründeter Vorsteuererstattungsanspruch als Anspruch der Insolvenzmasse

§ 55 Abs. 4 InsO weist nur Verbindlichkeiten, nicht aber Forderungen den Masseverbindlichkeiten zu

rechtskräftig


Az. 11 K 98/17 - Urteil vom 16.06.2017
Durchschnittsbesteuerung bei einer Kommanditgesellschaft ohne Mitunternehmerschaft

Eine Kommanditgesellschaft kann auf ihre Umsätze nicht die Durchschnittssatzbesteuerung nach § 24 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 UStG i. V. m. § 51 a BewG anwenden, wenn ihre Kommanditisten keine ausreichende Mitunternehmerinitiative entfalten können.

Revision eingelegt - BFH-Az.: XI R 24/17


Az. 14 K 241/16 - Urteil vom 26.09.2017
Haftung für Lohnsteuer , einheitliches Beschäftigungsverhältnis

Ein einheitliches Beschäftigungsverhältnis liegt in der Regel dann vor, wenn die beschäftigte Person eine geringfügige und eine versicherungspflichtige Beschäftigung bei demselben Arbeitgeber ausübt.

Der Arbeitgeberbegriff ist nicht betriebsbezogen, sondern personenbezogen zu verstehen.

rechtskräftig


Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 28. Februar 2018 11:46
Es wird mal Zeit, daß ich mich für Ihre SteuerMails bedanke. In den aktuell und ordentlich aufgebauten Hinweisen finde ich meist etwas gerade passendes für einen momentan zu bearbeitenden Fall. Das freut mich auch schon am frühen Büromorgen.
Gerhard H. Ringel, Steuerberater, 35687 Dillenburg
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Armin Uhl, Steuerberater, 74388 Talheim