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Berücksichtigung ausländischer Verhältnisse; Ländergruppeneinteilung ab 1. Januar 2017

Bundesministerium der Finanzen 20. Oktober 2016, IV C 8 - S 2285/07/10005 :016 (DOK 2016/0953021)

Unter Bezugnahme auf das Abstimmungsergebnis mit den obersten Finanzbehörden der Länder ist die Ländergruppeneinteilung ab dem Veranlagungszeitraum 2017 überarbeitet worden. Änderungen sind durch Fettdruck hervorgehoben. Gegenüber der Ländergruppeneinteilung zum 1. Januar 2014 ergeben sich insbesondere folgende Änderungen:

Angola: von Gruppe 4 nach Gruppe 3,
Äquatorialguinea:
von Gruppe 2 nach Gruppe 3,
Barbados: von Gruppe 3 nach Gruppe 2,
Chile: von Gruppe 3 nach Gruppe 2,
Curacao: Neuaufnahme in Gruppe 2
Ecuador: von Gruppe 4 nach Gruppe 3,
Färöer:
Neuaufnahme in Gruppe 1,
Fidschi: von Gruppe 4 nach Gruppe 3,
Grönland: von Gruppe 2 nach Gruppe 1,
Irak: von Gruppe 4 nach Gruppe 3,
Jordanien: von Gruppe 4 nach Gruppe 3,
Kroatien: von Gruppe 2 nach Gruppe 3,
Lettland: von Gruppe 3 nach Gruppe 2,
Litauen: von Gruppe 3 nach Gruppe 2,
Nauru: von Gruppe 3 nach Gruppe 2,
St. Kitts und Nevis: von Gruppe 3 nach Gruppe 2,
St. Martin (niederländischer Teil): Neuaufnahme in Gruppe 2,
Turkmenistan: von Gruppe 4 nach Gruppe 3,
Uruguay: von Gruppe 3 nach Gruppe 2,
Vatikanstadt: Neuaufnahme in Gruppe 1,
Zypern: von Gruppe 1 nach Gruppe 2

Die Beträge des § 1 Absatz 3 Satz 2, des § 10 Absatz 1 Nummer 5 Satz 3, des § 32 Absatz 6 Satz 4, des § 33a Absatz 1 Satz 6 und Absatz 2 Satz 2 EStG sind ab dem Veranlagungszeitraum 2017 wie folgt anzusetzen:

in voller Höhemit ¾mit ½mit ¼
Wohnsitzstaat1 oder -ort des Steuerpflichtigen bzw. der unterhaltenen Person
1234
Andorra Aruba Algerien Afghanistan
Australien Bahamas Amerikanisch-Samoa Ägypten
Belgien Bahrain Angola Albanien
Bermuda Barbados Antigua und Barbuda Armenien
Brunei Darussalam Chile Äquatorialguinea Äthiopien
Dänemark Cookinseln Argentinien Bangladesch
Färöer Curacao Aserbaidschan Belize
Finnland Estland Bosnien und Herzegowina Benin
Frankreich Französisch-Polynesien Botsuana Bhutan
Grönland Griechenland Brasilien Bolivien, Plurinationaler Staat
Hongkong Korea, Republik Bulgarien Burkina Faso
Insel Man Lettland China Burundi
Irland Litauen Costa Rica Cabo Verde
Island Malta Dominica Côte d’Ivoire
Israel Nauru Dominikanische Republik Dschibuti
Italien Oman Ecuador El Salvador
Japan Portugal Fidschi Eritrea
Kaimaninseln Puerto Rico Gabun Gambia
Kanada Saudi-Arabien Grenada Georgien
Kanalinseln Slowakei Irak Ghana
Katar Slowenien Iran, Islamische Republik Guatemala
Kuwait St. Kitts und Nevis Jamaika Guinea
Liechtenstein St. Martin (niederländischer Teil) Jordanien Guinea-Bissau
Luxemburg Taiwan Kasachstan Guyana
Macau Trinidad und Tobago Kolumbien Haiti
Monaco Tschechische Republik Kroatien Honduras
Neukaledonien Turks- und Caicos-Inseln Kuba Indien
Neuseeland Uruguay Libanon Indonesien
Niederlande Zypern Libyen Jemen
Norwegen   Malaysia Kambodscha
Österreich   Malediven Kamerun
Palästinensische Gebiete   Mauritius Kenia
San Marino   Mazedonien, ehemalige jugoslawische Republik Kirgisistan
Schweden   Mexiko Kiribati
Schweiz   Montenegro Komoren
Singapur   Namibia Kongo
Spanien   Niue Kongo, Demokratische
Republik
Vatikanstadt   Palau Korea, Demokratische
Volksrepublik
Vereinigte Arabische Emirate   Panama Kosovo
Vereinigte Staaten   Peru Laos, Demokratische
Volksrepublik
Vereinigtes Königreich   Polen Lesotho
    Rumänien Liberia
    Russische Föderation Madagaskar
    Serbien Malawi
    Seychellen Mali
    St. Lucia Marokko
    St. Vincent und die Grenadinen Marshallinseln
    Südafrika Mauretanien
    Suriname Mikronesien, Föderierte
Staaten von
    Thailand Moldau, Republik
    Türkei Mongolei
    Turkmenistan Mosambik
    Tuvalu Myanmar
    Ungarn Nepal
    Venezuela, Bolivarische
Republik
Nicaragua
    Weißrussland/Belarus Niger
      Nigeria
      Pakistan
      Papua Neuguinea
      Paraguay
      Philippinen
      Ruanda
      Salomonen
      Sambia
      Samoa
      São Tomé und Principe
      Senegal
      Sierra Leone
      Simbabwe
      Somalia
      Sri Lanka
      Sudan
      Südsudan
      Swasiland
      Syrien, Arabische Republik
      Tadschikistan
      Tansania, Vereinigte Republik
      Timor-Leste
      Togo
      Tonga
      Tschad
      Tunesien
      Uganda
      Ukraine
      Usbekistan
      Vanuatu
      Vietnam
      Zentralafrikanische Republik

1 Die Aufführung auf dieser Liste als "Wohnsitzstaat oder -ort" erfolgt allein zum Erhalt der Übersichtlichkeit und hat keinen Einfluss auf die Position der Bundesrepublik Deutschland hinsichtlich der Anerkennung von Staaten und/oder Regierungen.

Dieses Schreiben ersetzt ab dem Veranlagungszeitraum 2017 das BMF-Schreiben vom 18. November 2013 (BStBl 2013 I S. 1462 = SIS 13 30 64). Es wird im Bundessteuerblatt Teil I veröffentlicht und steht ab sofort für eine Übergangszeit auf den Internetseiten des Bundesministeriums der Finanzen bereit.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 24. Oktober 2016 14:04
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