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Eurostat: Arbeitskosten in der EU

Arbeitskosten pro Stunde lagen 2017 in den EU-Mitgliedstaaten zwischen 4,9 € und 42,5 €
Niedrigste Arbeitskosten in Bulgarien und Rumänien, höchste in Dänemark und Belgien

Eurostat, Pressemitteilung 60/2018 vom 9. April 2018

Im Jahr 2017 lagen die durchschnittlichen Arbeitskosten pro Stunde in der gesamten Wirtschaft (ohne Landwirtschaft und öffentliche Verwaltung) in der Europäischen Union(EU) schätzungsweise bei 26,8€ und im Euroraum bei 30,3€. Hinter diesen Durchschnittswerten verbergen sich jedoch deutliche Unterschiede zwischen den EU-Mitgliedstaaten. Die niedrigsten Arbeitskosten pro Stunde wurden in Bulgarien (4,9€), Rumänien (6,3€), Litauen (8,0€), Lettland (8,1€), Ungarn (9,1€) und Polen (9,4€) verzeichnet und die höchsten in Dänemark (42,5€), Belgien (39,6€), Luxemburg (37,6€), Schweden (36,6€) und Frankreich (36,0€).

In der Industrie lagen die Arbeitskosten pro Stunde bei 27,4€ in der EU und 33,4€ im Euroraum, im Dienstleistungssektor bei 26,6€ bzw. 29,3€ und im Baugewerbe bei 23,7€ bzw. 26,7€. In der hauptsächlich nicht-gewerblichen Wirtschaft (ohne öffentliche Verwaltung) lagen die Arbeitskosten pro Stunde in der EU bei 27,2€ und im Euroraum bei 30,1€.

Arbeitskosten setzen sich aus Löhnen und Gehältern sowie Lohnnebenkosten, wie bspw. den Sozialbeiträgen der Arbeitgeber, zusammen. Der Anteil der Lohnnebenkosten an den gesamten Arbeitskosten in der gesamten Wirtschaft betrug in der EU 24,0% und im Euroraum 25,9% und reichte dabei von 6,7% in Malta bis 32,8% in Frankreich.

Diese Schätzungen für das Jahr 2017 werden von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, herausgegeben. Die Daten beziehen sich auf Unternehmen mit 10 oder mehr Beschäftigten und basieren auf den Daten der Arbeitskostenerhebung 2012, die unter Verwendung des Arbeitskostenindex extrapoliert wurden.

Vollständiger Text auf der EUROSTAT Webseite abrufbar [pdf]

Quelle: Eurostat-Pressestelle http://ec.europa.eu/eurostat
 
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 10. April 2018 09:42

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