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Bundesregierung: Die steuerliche Forschungsförderung kommt

Konferenz zur Hightech-Strategie

Presse- und Informationsamt der Bundesregierung 16. Mai 2017

Die erfolgreiche Hightech-Strategie der Bundesregierung mit einer neuen Innovationsstrategie fortführen - für dieses Ziel haben die 20 Mitglieder des Hightech-Forums in Berlin "Leitlinien für ein zukunftsfähiges Deutschland" an Bundesforschungsministerin Wanka übergeben.

Deutschland gehört zu den innovativsten Ländern der Welt. Um auch zukünftig von Trends wie der Digitalisierung zu profitieren sowie Wohlstand und Lebensqualität zu schaffen, ist es nötig, Forschung und Innovation in Deutschland weiter zu stärken. Das Hightech-Forum fordert deshalb die konsequente Weiterentwicklung der ressortübergreifenden Innovationsstrategie.

Innovationsstrategie erfolgreich fortsetzen

"Die Arbeit hat sich gelohnt", sagte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka bei der Übergabe der Empfehlungen in Berlin auf der Konferenz "Gemeinsam besser. Innovationsstrategien für Deutschland" in Berlin. Die Ministerin sicherte die Fortführung der Innovationsstrategie im Sinne der Vorschläge zu. Große Anstrengungen seien notwendig, um bis 2025 das 3,5-Prozent-Ziel zu erreichen: Bis dahin sollen Politik und Wirtschaft 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts in Forschung und Entwicklung investieren. Seit 2015 liegt Deutschland bei drei Prozent.

Auch Matthias Machnig, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, unterstützte die Fortführung der ressortübergreifenden Strategie. "Innovationen sind der Treibstoff der wirtschaftlichen Entwicklung", so Machnig.

Forschung steuerlich fördern

"Die steuerliche Forschungsförderung kommt", bekräftigte Bundesforschungsministerin Wanka. Dazu müsse jedoch ein Konzept erarbeitet werden, um vor allem kleine und mittlere Unternehmen zu unterstützen, die bisher wenig in Forschung investiert haben. Machnig forderte, möglichst noch in diesem Jahr zu einer Regelung für die steuerliche Entlastung bei Personalkosten für Forschungspersonal zu kommen.

Als wesentlich betrachten die Experten eine Förderung der Gründerkultur. Notwendig sei, die Bereitschaft zu mutigem und umsetzungsorientiertem Handeln bereits in der Schule zu legen und dann in allen Bildungsphasen weiter zu fördern. Nur so könne eine offene Innovationskultur entstehen.

Internationale Vernetzung wichtig

Weitere Forderungen beziehen sich auf eine stärkere, auch international ausgreifende Vernetzung. Wanka ging in diesem Zusammenhang auf die bereits erfolgte Förderung von Spitzenclustern ein, in die internationale Partner zunehmend stärker einbezogen werden sollten. Des Weiteren solle auch das Thema Nachhaltigkeit künftig stärker Berücksichtigung finden.

Konkrete Vorschläge für die Fortführung der Hightech-Strategie wurden in acht Fachforen entwickelt. Dabei ging es unter anderem um folgende Aspekte:

  • Autonome Systeme
  • Digitalisierung und Gesundheit
  • Effektivität des Innovationssystems und Innovationskraft des Mittelstands 
  • Herausforderungen und Erfolgsfaktoren für Kooperation und Transfer
  • Innovative Arbeitswelten 
  • Internationalisierung,
  • Nachhaltiges Wirtschaften
  • Partizipation und Transparenz
20 hochrangige Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft haben sich zwei Jahre lang mit der Weiterentwicklung der Hightech-Strategie beschäftigt und Empfehlungen erarbeitet. Vorsitzende des Hightech-Forums sind der Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, Reimund Neugebauer, und der Präsident des Stifterverbandes für die Deutsche Wirtschaft, Andreas Barner.
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 17. Mai 2017 11:56

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