Weiterhin erhebliche Bedenken der Wirtschaftsprüfer und Steuerberater gegen das EU-Dienstleistungspaket

Brandbrief an Bundeswirtschaftsministerin Zypries

Wirtschaftsprüferkammer (WPK), Pressemitteilung vom 7. Februar 2018

In einem Schreiben an Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries machen Wirtschaftsprüferkammer und Bundessteuerberaterkammer auf erhebliche Bedenken gegen das sogenannte EU-Dienstleistungspaket aufmerksam.

Kernpunkte der Kritik sind:

Das gemeinsame Schreiben der Präsidenten der Berufsorganisationen steht unter www.wpk.de/oeffentlichkeit/stellungnahmen zur Verfügung.

Das aus mehreren Regulierungsentwürfen bestehende Dienstleistungspaket wurde von der EU-Kommission Anfang 2017 auf den Weg gebracht.

Aktuell befinden sich der Richtlinienvorschlag zur Festlegung eines Notifizierungsverfahrens für dienstleistungsbezogene Genehmigungsregelungen und -anforderungen sowie der Richtlinienvorschlag für eine Verhältnismäßigkeitsprüfung vor Einführung neuer Berufsregulierungen in sogenannten Trilog-Gesprächen zwischen EU-Kommission, dem Rat der EU und dem EU-Parlament. Die Gespräche sollen bis April 2018 dauern.

Zum Auftakt der Trilog-Gespräche appellieren Wirtschaftsprüferkammer und Bundessteuerberaterkammer an Bundeswirtschaftsministerin Zypries, bisher nicht aufgegriffene Anregungen und Bedenken in diesem Rahmen anzusprechen.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 08. Februar 2018 13:33