• SIS-Datenbank Steuerrecht

    Kann Ihre Steuerrechts-Datenbank,
    was unsere SIS-Datenbank kann?

    • » Online und/oder Offline mit monatlicher Update-DVD
    • » Über 125.000 Urteile und Erlasse, durchgehend mit Leitsätzen
    • » Vollelektronische Handbücher ESt/LSt, KSt, GewSt, USt, AO
    » Einen Monat kostenlos testen

Drucken

Lindner: „Dank Widerstandskraft der Wirtschaft: 24,8 Mrd. Euro weniger Schulden als geplant“

Bundesministerium der Finanzen, Pressemitteilung vom 14.1.2022

Vorläufiger Haushaltsabschluss 2021

Der vorläufige Jahresabschluss 2021 zeigt, dass wir trotz der notwendigen enormen Aufwendungen zur Pandemiebekämpfung finanzpolitisch solide und verantwortungsvoll gewirtschaftet haben. Wir können eine deutlich geringere Ausgabenentwicklung als geplant verzeichnen und haben dank unserer robusten und widerstandsfähigen Volkswirtschaft auch deutlich höhere Steuereinnahmen gehabt. Selbst unter Berücksichtigung der Zuführung von 60 Mrd. Euro an den EKF kann die Nettokreditaufnahme in 2021 um rund 25 Mrd. Euro abgesenkt werden. Hierbei ist auch zu bedenken, dass mit der Zuführung von 16 Mrd. Euro an den Flutfonds in 2021 ein unvorhergesehener zusätzlicher finanzieller Bedarf entstanden ist.

„Wir wollen aus dem finanzpolitischen Krisenmodus in den finanzpolitischen Gestaltungsmodus wechseln. Der vorläufige Haushaltsabschluss unterstreicht unser Ziel der nachhaltigen Stabilität. Denn die geplanten Kreditermächtigungen werden nicht voll ausgeschöpft. Wir reizen mit dem 2. Nachtragshaushalt bewusst nicht aus, was möglich wäre. Unser Ziel bleibt es, zur Schuldenbremse zurückzukehren. Wir müssen Verschuldung begrenzen. Gleichzeitig soll die Finanzpolitik ermöglichen, dass unser Land Fortschritt wagt, dass der soziale Aufstieg leichter gelingt und dass Deutschland attraktiv bleibt als Wirtschaftsstandort. Dafür leisten wir kraftvolle Impulse zur wirtschaftlichen Belebung nach der Pandemie.“
Bundesfinanzminister Christian Lindner

Wirtschaft und Beschäftigung stabilisiert

Dank umfassender Maßnahmen zur Unterstützung der Beschäftigten und Unternehmen in der Krise hat sich die Wirtschaft deutlich besser entwickelt als erwartet.

Dies hatte höhere Steuereinnahmen als erwartet zur Folge (+29,5 Mrd. Euro). Insgesamt lagen die Einnahmen des Bundes – ohne Nettokreditaufnahme – bei 341,7 Mrd. Euro und damit 9,2 Mrd. Euro über dem Ansatz im 2. Nachtragshaushalt (332,6 Mrd. Euro). Spiegelbildlich fallen die Ausgaben mit 557,1 Mrd. Euro geringer als die geplanten 572,7 Mrd. Euro aus und liegen damit auch nach der zusätzlichen Zuführung an den Energie- und Klimafonds rund 15,6 Mrd. Euro unter den Planungen.

Diese günstige Entwicklung führt zu einer deutlich geringeren Ausschöpfung an Krediten als geplant und ermöglicht eine Absenkung der Nettokreditaufnahme um 24,8 Mrd. €. auf 215,4 Mrd. €.

Vorläufiger Haushaltsabschluss 2021 im Überblick
(Zahlen 2021 berücksichtigen dabei einen planmäßigen Vollzug des 2. Nachtrags)

Beträge in Mrd. Euro
Ist 2020
Soll 2021
Vorläufiges Ist 2021
mehr/weniger ggü. Soll
Ausgaben
443,4
572,7
557,1
- 15,6
Steuereinnahmen
283,3
284,0
313,5
+ 29,5
Verwaltungs-/Münzeinnahmen
29,7
48,5
28,2
- 20,4
Nettokreditaufnahme
130,5
240,2
215,4
- 24,8
Gesamteinnahmen
443,4
572,7
557,1
- 15,6

Finanzen gut im Griff

Der vorläufige Haushaltsabschluss bietet eine solide Basis für zukünftige Projekte wie die Transformation der Wirtschaft in Deutschland.

In 2021 ist die Schuldenstandsquote weniger als geplant angestiegen, voraussichtlich auf lediglich rund 70 ¼ % des Bruttoinlandsprodukts. Die Quote liegt damit deutlich unter dem Wert in der Finanzkrise von rund 82% in 2010. Sie ist auch niedriger als in den anderen G7-Industrienationen.

Ausschöpfung von Investitionen in die Zukunft

Die Investitionsausgaben erreichten 2021 mit rund 45,8 Mrd. Euro den zweithöchsten Wert überhaupt, nur noch übertroffen vom Jahr 2020 (50,3 Mrd. Euro). Noch nie vor der Pandemie hat in der Geschichte der Bundesrepublik der Bund nominal mehr für Investitionen ausgegeben. Insgesamt liegt der Ausschöpfungsgrad der Investitionen bei 77,2 % und konnte gegenüber dem Vorjahr noch einmal um + 6,5 Prozentpunkte gesteigert werden.

Stärkung von Ländern und Kommunen

Auch Länder und Kommunen wurden durch den Bund im Pandemiejahr 2021 weiter massiv entlastet und unterstützt.

Neben den weiterlaufenden bisherigen Programmen in den verschiedensten Bereichen hat der Bund auch im abgelaufenen Jahr erneut zu einem ganz erheblichen Teil die Gesamtlasten bei der Bekämpfung der gesundheitlichen, wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Corona-Krise geschultert.

Darüber hinaus beteiligte sich der Bund in ganz außerordentlicher Weise an der Bewältigung der vielfältigen schweren Folgen der Hochwasser- und Starkregenereignisse im Juli 2021, die iTeile der Länder Reinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen, Bayern und Sachsen betroffen haben. So hat der Bund sich in 2021 mit 121,1 Mio. € an den Soforthilfen der Länder zur unmittelbaren Bewältigung der Hochwasserkatastrophe beteiligt. Für die mittel- und langfristige Behebung der Schäden wurde ein nationaler Fonds „Aufbauhilfe 2021“ als Sondervermögen des Bundes eingerichtet. Der Fonds hat eine erste Zuführung aus dem Bundeshaushalt in Höhe von 16 Mrd. € erhalten.

  • „Vielen Dank für die stets freundliche und konstruktive Betreuung durch Ihr Haus“

    Horst Flick, Groß- und Konzernbetriebsprüfer in Hessen

  • „Irgendwann innerhalb dieser 20 Jahre habe ich es einmal mit einem anderen Anbieter versucht. Das war aber gleich wieder vorbei. Nachher wusste ich SIS erst richtig zu schätzen.“

    Brigitte Scheibenzuber, Steuerberaterin, 84137 Vilsbiburg

  • „Ihre Datenbank ist eigentlich schier unerschöpflich und ich arbeite sehr gern damit. Ein großes Lob für die leichte Handhabung, die vielfachen Suchmöglichkeiten und überhaupt.“

    Ingrid Nigmann, Kanzlei Dipl.-Kfm. Georg-Rainer Rätze, 39112 Magdeburg

  • „Wir benutzen mit größter Zufriedenheit Ihre Datenbank, sie stellt wirklich eine enorme Erleichterung im täglichen Arbeitsleben dar.“

    Schneider, Siebert & Kulle, Partnerschaftsgesellschaft, 60486 Frankfurt

  • „Ich möchte nicht versäumen, Sie für die ‘SteuerMail’ zu loben. Die Aktualität und die Auswahl der Themen ist wirklich sehr gut.“

    Frank Zoller, Rechtsanwalt und Steuerberater, 75179 Pforzheim

  • „Sie haben offensichtlich die Bedürfnisse des steuerberatenden Berufs bei seiner Arbeit richtig eingeschätzt. Die Zuordnung der verschiedenen Dokumente zur jeweiligen Rechts-Vorschrift ist schlichtweg genial. Auch der Hinweis auf weitere Kommentare und Aufsätze ist außerordentlich wertvoll.“

    Willi Besenhart, Steuerberater, 81739 München

  • "Es macht wirklich Spaß mit Ihrer Datenbank zu arbeiten."

    Robert Kochs, Steuerberater, 52074 Aachen

  • "Ich bin sehr zufrieden. Die Datenbank ist äußerst hilfreich, Preis-Leistungsverhältnis stimmt."

    Erika Dersch, Steuerberaterin, 82431 Kochel am See

  • "Bin von Anfang an begeisterter Anwender und möchte SIS nicht mehr missen."

    Harald Dörr, Steuerberater, 63571 Gelnhausen

  • "Die SIS-Datenbank ist hervorragend; m.E. besser als die von den Finanzbehörden in BW verwendete Steuerrechtsdatenbank."

    Wolfgang Friedinger, 89077 Ulm

  • "Sehr gut ist die SteuerMail mit den Anlagen und die Internetseite mit den aktuellen Themen!"

    Karin Pede, IHR-ZIEL.DE GmbH, 91320 Ebermannstadt

  • "Mit Ihrer SIS-Datenbank bin ich seit Jahren sehr glücklich, hat mir schon sehr viel geholfen und der Preis ist nach wie vor sehr zivil für diese feine Geschichte."

    G. Grisebach, Steuerberaterin

  • "Auf vieles kann man verzichten - auf SIS niemals! Herzlichen Glückwunsch zur aktuellen SIS-Datenbank, vielen Dank für Ihren äußerst aktuellen Informations-Service"

    Friedrich Heidenberger, Steuerberater, 90530 Wendelstein

  • "Ihre Datenbank ist konkurrenzlos benutzerfreundlich."

    Godehard Wedemeyer, 47807 Krefeld

  • "Ich bin sehr zufrieden - rundum ein Lob von meiner Seite. Ich nutze die SIS-Datenbank schon seit vielen Jahren und finde sie sehr, sehr gut."

    Reinhard Geiges, Finanzbeamter, 70173 Stuttgart

  • "Herzlichen Dank für die schnelle Antwort. Das funktioniert, wie alles bei Ihnen, wunderbar. An dieser Stelle mal ein großes Lob an das gesamte Team. Ich bin wirklich froh, dass es Sie gibt."

    Uwe Lewin, Geschäftsführer Exacta Steuerberatungs GmbH, 07546 Gera