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BMF: Zunehmender Bedarf an programmierbaren Zahlungen

Bundesministerium der Finanzen, Pressemitteilung vom 21.12.2020

In der deutschen Wirtschaft wächst der Bedarf an programmierbaren Zahlungen. Dies hat die vom Bundesfinanzministerium und der Deutschen Bundesbank initiierte Arbeitsgruppe „Programmierbares Geld“ festgestellt. In diesem Kreis diskutierten Fachleute aus 19 Unternehmen der Real- und Finanzwirtschaft über mögliche Bezahlverfahren in neuen innovativen Geschäftsfällen.

„Die Arbeitsgruppe leistete einen wichtigen Beitrag zur Gestaltung zukünftiger Bezahlverfahren in Europa. Hier werden in den nächsten Jahren wichtige Weichen für die digitale Transformation gestellt. Da wollen wir vorne mit dabei sein“, erklärte Jörg Kukies, Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen. Burkhard Balz, das für den Zahlungsverkehr zuständige Mitglied im Vorstand der Deutschen Bundesbank, zog aus dem Fachdiskurs wichtige Rückschlüsse für die Überlegungen zum digitalen Zentralbankgeld: „Wenn sich das Eurosystem für die Herausgabe eines digitalen Euro entscheidet, dann sollte dieser programmierbare Zahlungen für die Geschäftsfälle auf Basis der Distributed Ledger Technologie ermöglichen.“

Die Distributed Ledger Technologie wird in der deutschen Wirtschaft zunehmend als neue Basistechnologie für die digitale Transformation genutzt. Sie ermöglicht die automatisierte Prozessabwicklung durch Smart Contracts, in denen reale Güter und Dienstleistungen als Token dargestellt sind. Die Vorteile dieser Abwicklungstechnik lassen sich in vollem Umfang erst nutzen, wenn auch Zahlungen Teil der automatisierten Abwicklung sind. In ihrem Abschlussbericht analysierte die Arbeitsgruppe unter anderem Zahlungen in den Anwendungsfällen Machine-to-Machine, Internet-of-Things und Pay-per-Use.

Dem Bericht zufolge existieren unterschiedliche Zahlungslösungen: der konventionelle Zahlungsverkehr, private Krypto-Token und Stable Coins sowie digitales Zentralbankgeld und tokenisiertes Geschäftsbankengeld. Da der konventionelle Zahlungsverkehr technisch nicht in der Lage ist, den Zahlungsvorgang in Smart Contracts zu integrieren, stößt er für zukünftige Bedürfnisse an seine Grenzen. Der Bedarf an 24/7-Zahlungen in Echtzeit kann hingegen mit Instant Payments bereits heute grundsätzlich gedeckt werden. Krypto-Token und Stable Coins könnten technisch zwar viele DLT-Anwendungen geldseitig abwickeln. Wegen ihrer fehlenden Wertstabilität und ihrer eingeschränkten Interoperabilität sind sie bislang nur sehr bedingt geeignet.

Um die Nachfrage nach programmierbaren Zahlungslösungen erfüllen zu können, wären kurzfristig auch Trigger-Lösungen denkbar, mit denen sich der konventionelle Zahlungsverkehr in die Abwicklung Smart Contract-basierter Geschäftsfälle integrieren ließe. Der Vorteil läge in der schnellen Realisierbarkeit, auch wenn einige wenige Einschränkungen in der Umsetzung und Anwendbarkeit zu erwarten sind.

Der größte Funktionsnutzen bei der Abwicklung programmierbarer Zahlungen wird jedoch tokenisiertem Geschäftsbankengeld und digitalem Zentralbankgeld beigemessen. Die noch ausstehende Entwicklung beider Zahlungsformen bietet ausreichend Gestaltungsspielraum, den Bedarf zur Umsetzung programmierbarer Zahlungen umfassend zu berücksichtigen. Beide Lösungen eignen sich insbesondere aufgrund der zu erwartenden Glaubwürdigkeit ihrer Emittenten und der Anwendung innerhalb eines verbindlichen Rechtsrahmens als Abwicklungslösung für programmierbare Zahlungen. Darüber hinaus sind technologische Interoperabilität und robuste IT-Infrastrukturen notwendige Voraussetzungen für eine universelle Akzeptanz der Zahlungslösung. Hervorgehoben wird auch die Geldwertstabilität als eine fundamentale Voraussetzung für die Akzeptanz neuer Zahlungslösungen.

Zur Bundesbank-Website: https://www.bundesbank.de/content/855056 

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