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Bundesbank: Die deutsche Zahlungsbilanz für das Jahr 2017

Deutsche Bundesbank 19.3.2018, Auszug aus dem Monatsbericht März 2018

Der Leistungsbilanzüberschuss der deutschen Wirtschaft ist im Verhältnis zum nominalen Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2017 weiter auf 8% zurückgegangen. Die Entwicklung des Vorjahres setzte sich somit fort, wobei der Rekordstand des Jahres 2015 von 9% mittlerweile erkennbar unterschritten wird. Dabei betrug der Saldo in absoluter Betrachtung 262½ Mrd € und somit deutlich weniger als in den beiden Vorjahren. Der von der Europäischen Kommission zur Vermeidung und Korrektur makroökonomischer Ungleichgewichte vorgegebene Schwellenwert von 6% wurde gleichwohl auch im vergangenen Jahr deutlich übertroffen. Mit Blick auf die Teilbilanzen nahm der Überschuss im Warenverkehr im vergangenen Jahr zum ersten Mal seit dem Jahr 2009 nicht weiter zu. Ausschlaggebend hierfür waren Terms- of- Trade- Effekte im Zusammenhang mit der Verteuerung international gehandelter Rohstoffe sowie die weiterhin stabile Binnennachfrage und die damit verbundene hohe Importnachfrage. Aufgrund der günstigen globalen Nachfragebedingungen fiel kaum ins Gewicht, dass der Euro im Jahresdurchschnitt leicht aufwertete. Aus der Perspektive der inländischen Spar- und Investitionsentscheidungen war der Rückgang des Leistungsbilanzüberschusses relativ zum BIP im Jahr 2017 auf die Zunahme der gewerblichen und privaten Investitionstätigkeit im Kontext des starken Aufschwungs der deutschen Wirtschaft zurückzuführen.

Der Kapitalverkehr Deutschlands stand im vergangenen Jahr ebenfalls unter dem Einfluss der sich erholenden Weltkonjunktur; zudem trug die weiterhin lockere Geldpolitik im Euroraum zu grenzüberschreitenden Portfolioanpassungen bei. Mit 275½ Mrd € lagen die Netto-Kapitalexporte etwas über dem Niveau des Jahres 2016. Die fortgesetzten Wertpapierankäufe zu geldpolitischen Zwecken führten zu einem Rückgang deutscher Schuldverschreibungen in der Hand ausländischer Investoren und einer anhaltenden Nachfrage inländischer Anleger nach ausländischen Wertpapieren. Das Wertpapierankaufprogramm des Eurosystems war auch hauptverantwortlich für den weiteren Anstieg der TARGET2-Forderungen der Bundesbank. Dem standen steigende Auslandsverbindlichkeiten der Geschäftsbanken gegenüber. Während die Direktinvestitionsströme weltweit abnahmen, haben deutsche Unternehmen ihre Direktinvestitionsbeziehungen weiter ausgebaut. Auch als Zielland von Direktinvestitionen war der Standort Deutschland gefragt. In beide Richtungen dominierten Länder des Euroraums als Partnerstaaten.

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Auf den Internetseiten der Deutschen Bundesbank:

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 20. März 2018 11:01

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